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20. Laub- und Nadelholzsubmission: Spitzenwert beim Durchschnittserlös

Die 20. Laub- und Nadelholzsubmission der FV Unterfranken e.V., erstmals in Kooperation mit der FV Oberfranken w.V., hat trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen beeindruckende Ergebnisse erzielt. Insgesamt boten 12 Forstbetriebsgemeinschaften 3.444 fm Holz auf 9 Lagerplätzen an (Vorjahr: 3.190 fm).

Die wertvollsten Stämme waren eine Eiche aus der FBG Fränkische Rhön und Grabfeld (1,52 fm, 3.377,44 €/fm) und eine Lärche aus der FBG Main-Spessart-West (1,79 fm, 1.736,30 €/fm). Eiche erzielte durchschnittlich 729 €/fm (−10 % zum Vorjahr), Buche 162 €/fm, Esche 245 €/fm und Kirsche 162 €/fm. Mit 74 % Anteil dominierte die Eiche. Über alle Baumarten lag der Durchschnittserlös bei 605 €/fm – ein Spitzenwert in der Geschichte der Submission. Beim Nadelholz wurden 371 €/fm für Lärche und 225 €/fm für Douglasie erzielt.

Die Plätze der FBG Haßberge:

  • Sailershausen (887 fm Laub- und Nadelholz): „Braut“ war eine Eiche mit 1,85 fm, 2.149 €/fm (3.975,65 €), verkauft an ein regionales Furnierwerk.
  • Ebern (597 fm Laubholz): „Braut“ war eine Eiche mit 4,53 fm, 2.097 €/fm (9.499,41 €), verkauft an ein nationales Furnierwerk.
  • Rentweinsdorf (250 fm Nadelholz): „Braut“ war eine Lärche mit 1,28 fm, 839 €/fm (1.073,92 €), verkauft an einen regionalen Furnierer.

Waldbesitzer sind eingeladen, sich zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung beraten zu lassen, damit auch künftig hochwertige Hölzer angeboten werden können.